Wanderfalke (Falco peregrinus)

Erscheinungsbild

Gefiederoberseite schiefergrau, Unterseite rahmfarben mit schwarzer Bänderung
Jungvögel dunkler und bräunlicher, Backenstreifen weniger deutlich abgesetzt. Brust deutlich getropft, nicht quer gebändert.

Nahrung

Vorwiegend mittelgroße Vögel wie zum Beispiel Krähen, Tauben, Drosseln. Schlagen der fliegenden Beute im Verfolgungsflug. Falken sind "Bisstöter", ihre relativ schwachen Fänge halten die Beute meist nur fest. Getötet wird mittels Schnabelbiss ins Genick, dabei hilft der Falkenzahn.

Lebensraum

Tundra im Norden bis Halbwüste im Süden. Bevorzugt lichte Wälder und tiefere Lagen von Gebirgen. In Mitteleuropa Stand- und Strichvogel, nur Jungvögel ziehen im ersten Winter.
In verschiedenen Rassen über weite Teile Asiens, Afrikas, Australiens, Amerikas und ganz Europa verbreitet. In Deutschland ab den 50er Jahren rapider Rückgang der Population. Baumbrüterpopulation Norddeutschlands brach völlig zusammen. Dank verstärkter Schutzmaßnahmen und Wiederansiedlungsprojekten Erholung der Bestände.

Sinnesleistung

Hervorragende Sehschärfe, hohe Dichte von Sehzellen auf der Netzhaut, zusätzlich wirkt das Auge optisch wie ein Fernglas.