Steinmarder (Martes foina)

Erscheinungsbild

Körperlänge Männchen (Rüde): 64 bis 76 cm. Gewicht Rüde: bis 1,9 kg. Das Weibchen (Fähe) ist etwas kleiner und leichter als der Rüde. Insgesamt ist der Steinmarder kleiner und kompakter als der Baummarder. Fell: grau-braun mit deutlich sichtbarer weißer Unterwolle. Kehlfleck ist leuchtend weiß bis leicht gelblich und nach unten gegabelt, kann bis auf die Vorderbeine reichen weitere Namen: Haus-, Dachmarder, Pelzmärtel, Weißkelchen

Nahrung

Aas, Hasen, Kaninchen, Obst und Beeren; in der Nähe des Menschen ist der Anteil von Hühnern, Tauben, Eiern größer Hauptbeutetiere: Ratten und Mäuse frisst auch an Abfällen (Komposthaufen, Müllkippen, Mülltonnen)

Lebensraum

Offene felsige Heckenlandschaften, auch mit Steinbrüchen oder einzeln stehenden Gebäuden wie z. B. Feldscheunen. Kulturfolger, lebt auch in der Nähe von menschlichen Siedlungen: Parkanlagen, Kleingartenanlagen, in Häusern

Sinnesleistung und Lautäußerung

Sehr scharf entwickelte Sinne Fieplaut zum Locken in der Paarungszeit (Ranz). Die Paarung verläuft meist sehr lautstark: Die Fähe schreit häufig weit hörbar, der Rüde 'muckert' erregt. Keckert und faucht bei Aufregung und ist lauter als der Baummarder


Steinmarder: Konflikte und Empfehlungen

Marderbeauftragter


Automarder:
Der Steinmarder nagt gerne an Gummiteilen von Autos, Kontaktinformation Marderbeauftragter für den Süd-Kreis:

Heinz-Jürgen Marquardt
Mittelstr. 16, 58332 Schwelm

Mobil: 0172-2745779
Mail: Email hier klicken

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