Fuchs (Vulpes vulpes)

Der Rotfuchs

Foto: Helmut Sütsch

Erscheinungsbild

Verschiedene Farbvarianten von rotbraun bis schwarz. Sommerbehaarung: kurz und stumpf, Winterfell: dick und glänzend. Fuchsgewicht: Männchen 5 bis 10 kg, Weibchen 4 bis 8 kg.

Nahrung

Beutefang bei Dämmerung oder bei Nacht. Hauptbeute: Mäuse. Daneben auch: Kaninchen, Jungwild wie Hasen, Rehkitze, Vogelgelege und Jungvögel, schleicht sich an oder springt an, hetzt auch. Töten der Beute durch Genick- oder Kehlbiß, "totschütteln" wie beim Hund. Fuchs frißt Insekten, Heuschrecken, Käfer, Hausgeflügel, Obst und Wildfrüchte. Bei schlechten Nahrungsbedingungen auch Aas oder Hausmüll. Er klettert gut und durchschwimmt Gewässer.

Lebensraum

Fuchs lebt im Wald, in landwirtschaftlich genutzten Flächen und in Ödländereien. Er besiedelt in zunehmendem Maße auch stadtnahe Bereiche, so U-Bahn- oder Kanalsysteme. Der Fuchs gilt als typischer Kulturfolger, da er sich allen Lebensverhältnisse anzupassen vermag.

Sinnesleistung und Lautäußerung

Geruchs- und Gehörsinn hervorragend ausgebildet. Auge reagiert auf Bewegung. Rasches Reaktionsvermögen. Gute Lernfähigkeit. Diese Eigenschaften haben ihm den Ruf des schlauen, listigen und verschlagenen Reineke Fuchs eingebracht, der in vielen Fabeln auftaucht. Das Bellen, ein leiser, fast heiserer Laut, erklingt im Herbst und Winter zur Paarungszeit.